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Venedig 2017

Wahrnehmungen

Am Ostersamstag wird hier traditionell für die Feiertage eingekauft, bei uns um die Ecke ist ein Markt, der sich ungefähr 1-1 1/2 km hinzieht und eigentlich all das bietet, was wir aus einem guten griechischen Bauernsalat kennen, Tomaten, Paprika, Peperoni, Oliven, Eier, Feta, Kopfsalat, Zwiebeln und Früchte aller Art. Besonders die griechischen Erdbeeren haben es mir angetan, weil sie ausserordentlich gut schmecken und mit den Erdbeeren aus Mutters Garten durchaus vergleichbar sind. Fleisch und Fisch fand ich nicht, aber beim Metzger kaufte ich ein Stück Lammrücken und im Supermarkt zwei frische Fische, die wie Doraden aussahen, aber keine waren. Ansonsten habe ich mich ausgiebig mit der griechischen Geschichte seit dem Ende des ersten Weltkrieges beschäftigt, die zeigt, warum dieses Land und vor allem diese Stadt heute so ist, wie wir es immer erzählt bekommen und niemals die Hintergründe erfahren. Athen erst einmal kennenlernen. Ein einzige dramatische Abfolge von Regierungswechseln, Finanzkrisen, Kriegen, immer wieder Linke und Bürgerliche gegen Monarchisten und Faschisten, Intrigen, Machtkämpfe und die stetige, fast sture Verweigerung, Strukturen anzunehmen, vielleicht auch zu begreifen und dann zu implementieren, wie es der disziplinierte Nordeuropäer gewohnt ist, auch wenn das keinesfalls als Pluspunkt bewertet werden sollte. Diese Recherche wird noch eine langwierige Studienreise durch die Keller, Hinterhöfe, Sackgassen, Potemkinschen Dörfer und Feudalhöfe der letzten einhundert Jahre.

Deshalb werde ich zum Osterfest nur Bilder zeigen, auch weil ich im Stream das Fußballspiel der Dortmunder verfolgt habe und deshalb, auch weil ich zwischendurch gekocht habe, nicht so viel Zeit habe, bis in die Nacht hinein, Neues zu berichten. Aber auch die Bilder sprechen für sich.