Kölnischer Kunstverein
philosophiekunst e.V. im Gespräch mit der Direktorin Kathrin Jentjens.
Seit Anfang des Jahres präsentiert sich der „Kölnische Kunstverein“ unter der Doppelleitung zweier
junger Direktorinnen, Anja Nathan-Dorn und Kathrin Jentjens, mit neuem Konzept: Ein überzeugendes Vermittlungs-
und Raummodell wurde entwickelt, das nicht nur zur sinnlichen Erfahrung von Kunst beitragen, sondern auch deren
theoretische Diskussion und Reflexion fördern will. Dafür bietet der Ausstellungsort „Die Brücke“ beste
Voraussetzungen.
Die Direktorin Kathrin Jentjens stellte uns das Konzept des Kunstvereins vor und führte uns durch die aktuelle Ausstellung
„Museum of Noise“. James Beckett und und Mark Brain bewegen sich darin mit Ihren Werken an der Schnittstelle
zwischen Konzeptkunst, Soundart und experimenteller Musik. Mark Bain hat in seinem Werk den Charakter des Ausstellungsraums
als Vitrine in der Stadt dadurch verstärkt, dass er die Vibrationen der Fensterscheiben hörbar macht.
Beide Künstler hinterfragen mit Ihren Arbeiten die Prinzipien gesellschaftlicher Organisation in Bezug auf Verkehr,
Industrialisierung, Ingenieurwesen und Massenmedien. Damit berühren sie zentrale Themen für die zukünftige Entwicklung
westlicher Demokratien, die auch in dem kuratorischen Programm des Kunstvereins eine Rolle spielen werden.
Das Gespräch und diese erste Ausstellung haben "Lust auf Mehr" gemacht. Wir werden Sie über weitere Ausstellungen
des Kölnischen Kunstvereins auf dem Laufenden halten.
James Beckett: Partial Museum of Noise,03-07 Installationsansicht Kölnischer Kunstverein, Foto: Michael Strassburger
Die Direktorinnen Anja Nathan-Dorn und Kathrin Jentjens im Treppenhaus des Kölnischen Kunstvereins, Foto: Manfred Wegener
