REISEPROGRAMM
ART Basel, Kunstmuseum, Schaulager, Fondation Beyeler und Schaffhausen
Die Art Basel gilt nach wie vor als die wichtigste Weltmesse des internationalen Kunstmarktes. Über 300 ausgewählte Aussteller der bedeutendsten Galerien machen die Messe zu einem großartigen
Museum auf Zeit. Auch die seit einigen Jahren mit der Art Basel verbundene Art Unlimited-Ausstellung mit großformatigen Projekten lockt viele Künstler, Kunstsammler und Liebhaber der Kunst nach Basel. Wir werden dieses alljährliche Kunstereignis mit kompetenter Führung erleben und genießen.
Gerade zur Zeit der Art Basel hat die Stadt noch viele andere großartige Kunstereignisse zu bieten. Das Kunstmuseum Basel besitzt die größte Sammlung von Arbeiten der Holbein-Familie, dazu wichtige Werke von Cranach, Grünewald und Böcklin. Im Kunstmuseum Basel tauchen wir nicht nur in die großen Kunstepochen
der Vergangenheit ein, sondern erleben im integrierten Museum für Gegenwartskunst interessante Einzelpräsentationen zeitgenössischer Künstler/innen.
Absolut sehenswert ist das vom international bekannten Architektenteam
Herzog & de Meuron 2003 in Basel erbaute Schaulager. Dies ist kein Museum im herkömmlichen Sinne, sondern Lager, Archiv, Forschungsstätte und Kunstpräsentation in einem. Das ungewöhnliche Gebäude spiegelt diese vielschichtigen Ideen der Auseinandersetzung mit der Kunst wider und ist so ein neues und einzigartiges Forum für zeitgenössische Kunst.
„Kunst ist dazu da, um den Staub des Alltags von der Seele zu waschen.“
Diesen Ausspruch Picassos wählte das Galeristen- und Sammlerpaar Hildy und Ernst Beyeler für ihr von Renzo Piano 1997 erbautes Museum Fondation Beyeler in Basel Riehen. Seitdem ist dieses Museum ein Muss für jeden Baselbesucher. In einer einmaligen Kombination von Natur und Architektur erleben Sie die ständige Sammlung des Museums mit Werken von Monet, Giacometti und Rousseau und sehr gut inszenierte Sonderaustellung von prägnanten Positionen des 20. Jahrhunderts.
Auf dem Rückweg unserer Reise machen wir Halt in Schaffhausen.
Hier besuchen wir einen weiteren Kunstort, der schon seit Jahren internationale Anerkennung findet: Die Hallen für Neue Kunst. Das Sammlerpaar Urs und Christel Raussmüller strukturierten bereits 1982 auf ungewöhnliche Weise ein altes Fabrikgebäude
um und schufen so ein architektonisches und künstlerisches Konzept für die Zukunft. Auf jeder Etage wird das Werk eines oder zweier Künstler präsentiert, so dass Räume von großer Dichte und Poesie entstanden sind. Insgesamt werden 12 Künstler aus Europa und den USA gezeigt, die als Pioniere der 1960er Jahre gelten, u.a. Beuys, Flavin, Merz, Nauman. Das Ausstellungskonzept der Hallen für neue Kunst ist nicht statisch, sondern wird ständig vom Sammlerehepaar,
den Künstlern und Kuratoren weiterentwickelt.
Diese Reise führen wir nur einmal durch, da die Art Basel uns zeitlich bindet. Wir empfehlen die Übernachtung in Effringen Kirchen in Deutschland im Weingut Ziereisen. Mit dem Zug sind wir von hier aus in 20 Minuten in Basel. Die Übernachtung kostet circa 60 Euro pro Doppelzimmer. Die Anreise erfolgt mit Privat-PKWs. Mitfahrgelegenheiten werden organisiert.
Termin: Freitag, 18. Juni bis Sonntag, 20. Juni 2010 - ausgebucht
Beitrag für Führung /Organisation: 180,- Euro / erm. 140,- Euro
Stadtführung, Magritte Museum, Königliche Museen, Basilika Sacre Coeur, Jugendstil
Brüssel, das pulsierende Herz Europas. Fast jeden Tag sehen wir in den Medien Bilder von Brüssel: Europaviertel, Grand Place, Atomium.
Doch kennen wir wirklich Brüssel?
Die königliche Hauptstadt Belgiens wurde 2000 zur Kulturhauptstadt
Europas gekürt, nicht ohne Grund: Brüssel ist wunderschön, voller Geschichte und Sehenswürdigkeiten und liebenswert. Brüssel lockt mit einem mittelalterlichen Stadtzentrum, großen Prachtalleen, majestätischen Kirchen und Schlössern, bedeutenden Jugendstilbauten, es verführt mit schönen Geschäften, Cafés und Restaurants und erstaunt durch sein geordnetes und multikulturelles
Chaos. Wenn man einen Begriff für diese Vielfalt finden wollte, dann könnten wir Brüssel eine Stadt des lebendigen Surrealismus nennen. Nicht nur, weil René Magritte hier gelebt hat, sondern weil hier viele „Realitäten“ miteinander verwoben sind, verbunden mit einem unnachahmlichen Humor, der in Brüssel „Zwanze“ genannt wird und der die absurdesten, schönsten und ungewöhnlichsten Situationen hervor bringt.
Auf unserem Besuch in Brüssel erleben wir die Geschichte der Stadt bei einem kleinen Rundgang durch die Stadt: Rathaus, Großer
Markt, Kathedrale, Börse, Galerie St. Hubert und Theater.
Dann besichtigen wir das 2009 eröffnete Magritte Museum im Herzen der Stadt am Place Royale, sicherlich ein einmaliges Erlebnis,
das uns den Surrealismus nicht nur über den Kopf, sondern über alle Sinne näher bringt. Der Besuch der Königlichen Museen
der schönen Künste, welche die Gemälde und Skulpturensammlung
des Belgischen Staates präsentiert, ist ein Muss für jeden Kunstliebhaber. Schließlich steht die Besichtigung der außergewöhnlichen
Basilika Sacre Coeur mit auf unserem Programm. Diese Kirche, geprägt durch ihre Architektur des späten Jugendstils
und Art-deco-Stil, überwältigt jeden Besucher durch ihre Lage, Größe und Ausführung. Einige großartige Jugendstilbauten wie das heutige Musikinstrumentenmuseum und das ehemalige Kaufhaus
Waucquez, heute Comic-Museum, runden unser Brüssel-Erlebnis
ab, nicht zu vergessen der Besuch der Rue des Bouchers, der „Bauch von Brüssel“.
1. Reise: Fr. 09. April bis Sa. 10. April 2010 - noch einige Plätze frei
3. Reise: Sa. 24. April – So. 25. April 2010 - ausgebucht
Beitrag für Führung /Organisation: 120,- Euro / erm. 90,- Euro
Schack-Galerie, Villa Stuck, Haus der Kunst, Pinakothek der Moderne, Museum Brandthorst, Buchheim-Museum „Museum der Phantasie“
Thomas Mann prägte in seiner Erzählung „Gladius Die“ das geflügelte
Wort „München leuchtet.“ Dieses Leuchten gilt nicht nur für die Zeit des 19. Jahrhunderts, als München Regierungssitz der Könige
von Bayern war, sondern auch für heute. München war in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg – neben Paris – die Stadt der Künste. Hier hatten Literaten, Musiker, bildende Künstler und Architekten die Lebens- und Denkformen eines selbstbewussten Bürgertums geprägt, welches auf klassische Bildung und technischen Fortschritt setzte. Aber auch die Gegenströmungen der Romantik, des Symbolismus
und des Jugendstils zeigten in dieser Stadt interessante Variationen.
Nicht zufällig war München auch der Nährboden für die Ideen des blauen Reiters. Wir werden diese Phase der Geschichte Münchens in Architektur und Stadtgestaltung erleben. Besonders der Besuch der neu restaurierten Schack-Galerie und der Villa
Stuck werden die Visionen des 19. Jahrhunderts lebendig vor Augen stellen.
Doch München lebt nicht nur von seiner Vergangenheit. Die Stadt wandelt sich permanent und gehört auch heute zu den wichtigsten Kulturstädten Europas. Zeitgenössische Kunst wird hier an vielen Orten in interessanten Ausstellungen präsentiert und kommentiert.
Wir werden die aktuellen Ausstellungen im Haus der Kunst und in der Pinakothek der Moderne – ein eigenwilliges und die Vielfalt der Künste, des Designs und der Architektur betonendes Museum - besuchen. Auch das neue Museum Brandthorst werden
wir erleben und uns eine Meinung darüber bilden.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise wird unsere Fahrt zum Starnberger
See sein und der Besuch des Buchheim-Museums, „Museum
der Phantasie“, in Bernried. Das Museum trägt seinen Namen zu Recht. Der Künstler und Exzentriker Buchheim hat sich hier, inmitten der wunderschönen Berg- und Seenlandschaft, seinen Lebenstraum
erfüllt. An diesem Tag erfahren wir, was es heißt, Visionen
zu haben.
Nach unseren intensiven Streifzügen durch die Kunstorte Münchens
und die Geschichte der Stadt werden Sie von dieser Stadt auch in anderer Weise verwöhnt werden: Cafès, Restaurants, Geschäfte
laden ein zum Schauen, Schmecken, Schwärmen.
1. Reise: Fr. 27. August – So. 29. August 2010 - noch 1 Platz frei
2. Reise: Fr. 3. September – So. 5. September 2010 - noch 3 Plätze frei
Beitrag für Führung /Organisation: 160,- Euro / erm. 120,- Euro
Museo del Prado, Kapelle Antonio de la Florida, Kloster der Königlichen Büßerinnen, Museo Nacional de Arte Reina Sofia, Plaza Mayor
Madrid – eine Stadt der Könige, der ungewöhnlichen Künstler und der kleinen Händler, eine Stadt der mächtigen Prachtstraßen und großen Plätze, der theatralischen Bauten und Schlösser, aber auch der vielen kleinen Bars, Cafés, Restaurants und Geschäfte. Immer schon wetteiferten die Könige Spaniens mit den übrigen Herrschern in Europa. Eine kurze Zeit war Spanien, gemeinsam mit Portugal, die mächtigste Nation der Welt. Neben den Zeugnissen der Macht und Pracht gab und gibt es immer auch die Zeugnisse des Niedergangs, der Armut, der Kritik und der Verzweiflung. Gerade die Künstler haben dies - manchmal versteckt, oft auch provokativ offen - gezeigt. Die künstlerische Schatzkiste Madrids ist sicherlich das Museo del Prado. Hier einmal im Leben gewesen zu sein und die Sammlung europäischer Kunstgeschichte bewundert zu haben, sollte sich jeder Kunstbegeisterte gönnen. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, die Bilder von Velazquez und Goya im Original zu sehen. Auch die von Goya ausgemalte Kapelle Antonio de la Florida gehört zu den Höhepunkten dieser Reise. Der prunkvolle Königspalast ist ein Dokument barocker Denkweise. Das Kloster der Königlichen Büßerinnen zeigt eindrucksvoll die enge Verbindung von königlicher Macht und Kirche. Im Museo Nacional de Arte Reina Sofia werden wir Picassos berühmtes Werk „Guernica“ besichtigen. Neben den Werken der Künstler/innen des 20. Jahrhunderts zeigt das Museum interessante Positionen zeitgenössischer Kunst. Der Plaza Mayor, einer der schönsten Plätze der Welt, lädt nicht nur am Abend zum Verweilen ein.
1. Reise: Do. 30. September bis So. 03. Oktober 2010 - ausgebucht
2. Reise: Mo. 04. Oktober bis Do. 07. Oktober 2010 - noch einige Plätze frei
3. Reise: Do. 11. November bis So. 14. November 2010 - ausgebucht
Beitrag für Führung /Organisation: 160,- Euro / erm. 120,- Euro
in die Kulturzentren Europas und der Welt
Reisen Sie mit Freunden oder Kollegen in die Kulturzentren Europas und der Welt. Wir bieten Ihnen an, unsere Vorträge, Führungen und Reisen auch als geschlossene Gruppe zu buchen. Spazieren Sie mit Ihren Freunden oder Kollegen über die Museumsinsel Hombroich und erleben im vertrauten Kreis Kunst, Architektur und Natur oder fahren Sie mit uns in eine Kunstmetropole wie Florenz, New York, Paris oder Wien - wir bereiten ein Programm vor, das Sie die Stadt anders erleben lässt.
Für ein individuelles Angebot wenden Sie sich bitte an philosophiekunst e.V.
Reisebedingungen
Das Programm der Reisen wird von philosophiekunst e.V. geplant und durchgeführt. Die Kunst- und Stadtführungen übernimmt, wenn nicht anders beschrieben, Eva Degenhardt. Margund Opitz ist zuständig für die Planung und Organisation der Reisen vor Ort.
Eine frühzeitige Anmeldung zu den Reisen ist erforderlich (per Email, Fax oder Post).
Alle Reisen führen wir mit mindestens 12, höchstens 21 Personen durch. Nach Erreichen der Mindestzahl informieren wir die Teilnehmer darüber, dass die Reise stattfindet. Ab diesem Zeitpunkt werden 50% des für Führung/Organisation angesetzten Betrages fällig, die restlichen 50% zahlen Sie bitte bis spätestens 2 Monate vor Reisebeginn auf das unten angegebene Konto von philosophiekunst e.V. Die Ermäßigung gilt nur für Mitglieder.
Bitte buchen Sie Anreise und Hotel erst nach Erhalt der Bestätigung über die Durchführung der Reise. Wir machen Ihnen hierzu unverbindliche Vorschläge, aber unterstützen Sie auch gern bei Ihrer Buchung.
Können Sie die Reise nicht antreten und auch keine Ersatzperson benennen,
haben sich aber bereits verbindlich angemeldet,
berechnet philosophiekunst e.V. bis 61 Tage vor Reiseantritt 10 %, vom 60. - 15. Tag vor Reiseantritt 50 % und vom 14. - 0. Tag vor Reiseantritt den vollen Führungsbetrag.
Für die Stornierung von Anreise/Hotel sind Sie natürlich selbst verantwortlich.
Bankverbindung
Konto: philosophiekunst e.V., Kreissparkasse Köln,
Konto Nr. 0313 000 904, BLZ 370 502 99
